Blogger werden – Die Entstehungsgeschichte von Jung & Alt
Vitaritus Jung & Alt das Team, die Gründer des Blogs.

Blogger werden – Die Entstehungsgeschichte von Jung & Alt

  • Beitrags-Autor:
  • Beitrags-Kategorie:Leben
  • Beitrags-Kommentare:9 Kommentare

Blogger werden - Die Entstehungsgeschichte von Jung & Alt

09.05.2020

Jung & Alt

Vitaritus-Jung&Alt - Das Team
Das Team hinter dem Blog Jung & Alt

Wenn du mehr über uns, unsere Idee, unser Ziel  oder über das Projekt “Blogger werden” erfahren willst schau doch auch auf unserer Über Uns-Seite vorbei!

Wie alles begann...

„Und dieses Jahr ist es eure Prüfungsleistung, einen eigenen Blog auf die Beine zu stellen in einer Gruppenkonstellation, die ihr euch nicht selbst auswählen dürft! “ So in etwa eröffnete unser Professor unsere Master Vorlesung „Digital Marketing“. Das Projekt  “Blogger werden” hörte sich wirklich spannend an und nach einer echten Herausforderung.

„Euer Blog-Thema dürft ihr frei wählen! Anschließend müsst ihr euch um WordPress kümmern, kennt ihr WordPress? Und SEO – SEO ist ganz wichtig. Ah ja, und vergesst nicht die vielen rechtlichen Vorschriften an, die ihr euch halten müsst. Wenn ihr dagegen verstoßt, dann müssen wir euren Blog löschen, denn sonst werden wir verklagt! Dann solltet ihr schnell anfangen zu konzipieren und stimmt, Google Analytics sollte ganz schnell installiert werden! …“ Spätestens nach den Wörtern Google Search Console, Plugin (ich meinte, wer weiß schon bitte was das ist??) und DSGVO war deutlich, was da auf uns zukommen würde: eine Heidenarbeit, aber auch eine große Menge Spaß! Unsere Köpfe rauchten nachdem wir 1 ½ Stunden in die Thematik eingeführt wurden. Eins war klar, Blogger werden ist nicht einfach. Allerdings konnte man sich auch gar nicht so gut konzentrieren, denn wir wurden auf die Folter gespannt: erst am Ende der Vorlesung verkündete der Professor die zufällig ausgewählten Gruppenkonstellationen: „Und Gruppe 2 sind Ellen, Bianca, Leroy, Lena und Anne!” Das sind wir, die Gründer von „Jung & Alt“, das war der Moment, in dem alles begann und das Projekt “Blogger werden” startete, …

Vitaritus-Jung & Alt Oma Erni im Oldtimer
© Leja Johannson: Erstes Fotoshooting mit Oma Erni im Oldtimer

Hintergrund-Check

Zu Beginn bildete unser Professor fünf Gruppen, die alle denselben Namen bekamen: Vitaritus. Ein Kunstwort. Wenn man vor dem 08.04.2020 bei Google dieses Kunstwort in die Suche eingab, bekam man nur acht Suchergebnisse angezeigt. Das ist etwas Besonderes, denn es bedeutet: Google kannte das Wort „Vitaritus“ noch nicht. Mittlerweile arbeiten alle Gruppen bereits an ihren Blogs, genau wie wir, und es sind wesentlich mehr Einträge auf Google zu finden. Dass wir alle denselben Namen haben, hat den Grund, dass der Name es unserem Professor wesentlich einfacher macht, die Gruppen zu beurteilen, zu vergleichen und am Ende eben auch zu benoten. Das übt Druck aus, aber wir bleiben gelassen und konzentriert!

Wie seid ihr auf die Idee eures Blog-Themas gekommen? Was steckt dahinter? Wolltet ihr von Anfang an ein kleines soziales Projekt daraus machen?

Lena: „Ich kann sagen: nein, das war nicht von Anfang an unser Ziel. Es hat sich einfach so ergeben. Du musst dir vorstellen, dass wir bei unserem ersten Aufeinandertreffen in unserer Gruppe wirklich überfordert waren. Das Projekt ist sehr anspruchsvoll und es gab vieles, in das wir uns einfinden mussten. Dazu kommt, dass wir in dieser Gruppenkonstellation noch nie zusammengearbeitet haben. Wir alle sind wirklich verschiedene Persönlichkeiten mit ganz unterschiedlichen Gedanken und Ideen in unseren Köpfen. Wir mussten uns also erst einmal finden und kennenlernen.“

Ellen: “Um auch eine Idee zu finden, verabredeten wir uns (aufgrund der aktuellen Situation) am nächsten Tag zu einem Skype-Treffen, in dem wir Ideen „brainstormen“ wollten.”

Anne: „Ich saß an meinem Schreibtisch und überlegte unglaublich lange, aber mir fiel einfach keine gute Idee ein! Ich wollte vorbereitet, mit ein paar originellen Ideen, in unser Brainstorming gehen. Also ging ich raus, mit meinem Freund spazieren. Mir hilft es generell mit anderen Menschen zu reden und zusammen über etwas nachzudenken, aber ich muss leider sagen: mein Freund war mir keine große Hilfe… Wie es allerdings oft so ist, kommen die besten Ideen spontan: Als wir von unserem Spaziergang zurückkamen traf ich meine Oma. Sie und ich wohnen im selben Haus und können uns somit auch in der aktuellen Situation sehen. Es macht sie glücklich, weil ich die einzige aus der Familie bin, die sie noch besuchen kann. Auf jeden Fall bekam ich die Idee: warum nicht ein Blog über Omas und Opas? Sie haben doch alle immer so viel zu erzählen!“

Anne: „Nein, das ist nicht unser primäres Ziel. Wie unser Blog-Untertitel „Oma und Opa – erzählt doch mal!“ schon andeutet, stehen bei uns die Senioren im Vordergrund. Wir wollen tolle Persönlichkeiten vorstellen, Geschichten erzählen und verlorenes Wissen verewigen.“

Leroy: “Unser Ziel ist es, den Austausch zwischen verschiedenen Generationen – eben Jung & Alt – zu fördern und das Interesse an unseren Senioren und ihren Erlebnissen in unserer Gesellschaft zu stimulieren. Sie haben so viel zu erzählen und das fehlt nun mal hier im Internet. In Deutschland gibt es eine Plattform wie unsere noch nicht und es wird Zeit, dass wir das ändern und Omas und Opas eine Stimme im Internet geben!“

Bianca & Lena: „Jung & Alt ist ein Geschichtsbuch, ein Lexikon für vergessenes, kostbares Wissen und eine Erinnerung, dass menschliche Verbindungen – besonders in dieser Zeit – wichtig sind.“

Vitaritus-Jung & Alt Oma Erni und Enkeltochter und Mitgründerin von Jung & Alt Anne
© Leja Johannson: Oma Erni und Enkeltochter

Wie findet ihr die Omas und Opas, die ihr interviewt und wer sind sie? Es gibt bestimmt nicht viele Omas und Opas, die Blogger werden wollen, oder?

Bianca: „Die Omas und Opas sind teilweise unsere eigenen Großeltern, die wir sehr schätzen, zu denen wir eine besondere Bindung haben und an die wir natürlich als Erstes gedacht haben. Gerade von ihnen haben wir ja auch alle bisher schon viel gelernt.“

Leroy: „Da man natürlich von allen Omas und Opas viel lernen kann, interviewen wir selbstverständlich auch andere Großeltern. Von ihren Erfahrungen, Weisheiten und auch Hobbies können wir uns alle etwas abgucken und mitnehmen. Ich persönlich habe als Kind meine Großeltern sehr oft gebeten, mir ihre Geschichten zu erzählen und jetzt wollen wir eben eine Plattform gründen, die allen Großeltern die Chance gibt, ihre Geschichten zu erzählen!“

Bianca: „Genau, sie können sich ein Lieblingsthema aussuchen, einen Bereich, in dem sie sich wohlfühlen – oder eine schöne Erinnerung, die sie mit uns allen teilen wollen. So sammeln wir Weisheiten oder großartigen Geschichten von ihnen für euch. Falls ihnen nichts einfällt, sie aber trotzdem mitmachen wollen, unterstützen wir bei der Themenfindung. Natürlich will nicht jede Oma und jeder Opa Blogger werden, aber bisher haben wir eine große und positive Resonanz!“

Vitaritus-Jung & Alt erstes Fotoshooting mit Oma Erni
© Leja Johannson: Erstes Fotoshooting mit Oma Erni

Ist es nicht sehr schwer, in der aktuellen Situation ein Projekt wie eures zu starten?

Ellen: „Das war auch einer unserer ersten Gedanken, so viel ist klar. Viele von uns leben allerdings mit ihren Großeltern in einem Haus(-halt) – hier erübrigt sich das Problem. Für alle anderen Omas und Opas führen wir die Interviews entweder übers Telefon bzw. über Videochats durch oder filmen nach Absprache im Freien und halten uns hierbei strikt an alle Hygienemaßnahmen (Einhalten des Sicherheitsabstandes von zwei Metern, regelmäßige Desinfektion der Hände und natürlich Mundschutz). Wir wollen nicht Blogger werden ohne Rücksicht auf alle Verluste. Für uns gilt: SAFETY FIRST.“

Lena: “Wir waren auf der Suche nach einem kurzen und prägnanten Namen, der die Intention unseres Blogs auf den Punkt bringt: Generationen zu verbinden. Nachdem wir viele Vorschläge gesammelt und wieder verworfen haben, haben wir uns für die naheliegendste Option entschieden: Jung & Alt. Damit kann jeder etwas anfangen. Das Logo unseres Blogs wiederum ist entstanden, als wir nach einem Symbol gesucht haben, das den Inhalt unseres Projektes widerspiegelt. Der Lebensbaum ist ein Sinnbild für das Leben, er steht für Wachstum, Wissen und Weisheit. Wir sehen in ihm auch die Verbindung zwischen Jung und Alt. Unsere Omas und Opas sind dabei die Wurzeln, also der Ursprung und der Zusammenhalt, und sorgen dafür, dass alles was nach ihnen kommt wachsen kann.“

Logo Jung & Alt
Das Logo von Jung & Alt
close

Der Jung & Alt Newsletter

Dieser Beitrag hat 9 Kommentare

  1. Paula

    So ein toller und liebevoller Blog!
    Wundervolle Idee !!

  2. MarlenMann

    Was für eine tolle Sache!!
    Ich bin sehr gespannt auf eure Geschichten bzw. die Personen, die dahinter stehen.
    Mehr davon bitte!!

  3. Richard

    Ein sehr schöner Blog. Obwohl es “nur” ein Uniprojekt ist, sieht man wie viel Liebe ihr da rein steckt…Großartig!
    Ich liebe auch das Design und vor allem die Bilder. Sehr schön! Ich freue mich schon auf weitere Beiträge!

    Ganz liebe Grüße und macht weiter so!

  4. Reinhard Abraham

    Sehr gutes Thema, zumal alles was wir haben und vorfanden, auf den Erfahrungen und Leistungen unserer Eltern und Großeltern fusst. Im Guten und im Schlechten. Mir gefällt der angenehme Erzähltext, bin gespannt auf weitere Beiträge.

  5. Xuni

    So schön, was ihr da macht! Ich wünschte, ich hätte auch so tolle Bilder mit meiner Oma.

  6. Beate Rahnert

    Welch eine gute Idee. Wir lernen aus wahren Geschichten. Ich freue mich.

  7. Das ist erstklassig, ein tolles Projekt! Die Idee ist superm die Umsetzung auch! Ich werde Ihnen witerhin folgen und wuensche viel Erfolg!
    Mit besten Gruessen und Wuenschen aus Australien
    Yours
    Peter H Bloecker

    1. Anne

      Lieber Peter, vielen Dank für diesen tollen Kommentar! Wir versuchen jede Woche weitere Beiträge zu veröffentlichen, Sie und alle unsere Leser hoffentlich spannend finden.
      Viele Grüße & Wünsche an Sie zurück nach Australien 🙂

Schreibe einen Kommentar