Opa Detlef: Der bloggende Großvater
Detlef Untermann- Der bloggende Großvater

Opa Detlef: Der bloggende Großvater

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Opa Detlef: Der bloggende Großvater

24.06.2020

Opa Detlef

Opa Detlef ist Großvater, erfolgreicher Blogger und Inhaber einer Kommunikationsagentur. Sein persönlicher Blog Opas Blog – Gedanken eines Großvaters” erfreut sich großer Beliebtheit und Bekanntheit. Jung & Alt hatte die Chance, mit dem bloggenden Großvater über seinen Werdegang, Erfolg im Beruf und die Selbstständigkeit zu sprechen. Seine Ratschläge findest du hier.

Vitaritus Jung und Alt Der bloggende Großvater
Opa Detlef

Opa Detlef auf einen Blick

Name: Opa Detlef
Geburtsjahr: 1952
Anzahl der Enkel: 2
Lieblingsessen: Asiatischer Schweinebauch, Laab

Opa Detlef hat einen spannenden und vielfältigen Lebenslauf. Nach der Schule arbeitete er zunächst als Zeitsoldat, während seines darauffolgenden Jura- und BWL-Studiums als freier Mitarbeiter bei einer Zeitung. Aufgrund seines journalistischen Talents bot diese ihm nach Abschluss seines Staatsexamens eine Volontariatsstelle an, die er annahm. In den Jahren darauf folgten führende Positionen bei verschiedenen Zeitungen, dem Bayrischen Rundfunk und in der Unternehmenskommunikation. Mit 52 Jahren wagte Opa Detlef den Schritt in die Selbstständigkeit und gründete die Kommunikationsagentur „butterfly communications“, die im Dezember 2020 ihr 15-jähriges erfolgreiches Bestehen feiert.

Gemeinsam mit seiner Frau gründete der bloggende Großvater außerdem den Verein „KINDER | KOCHEN“, der mit Hilfe von ehrenamtlichen Kochpaten Kochkurse für Schulklassen anbietet. Auch hierzu haben wir ein spannendes Gespräch mit ihm geführt, den Beitrag dazu findest du in den kommenden Wochen auf Jung & Alt. Als Lehrbeauftragter hat er an verschiedenen Universitäten gelehrt und als Botschafter des Bundesverbandes „Initiative 50plus“ kümmert er sich um das Thema „Internet und Senioren“.

Mit dem Gedanken sich selbstständig zu machen hat er schon immer gespielt, wobei der Zeitpunkt, diese Gedanken in die Tat umzusetzen, seiner Meinung nach, genau der richtige war. So hatte er die Möglichkeit jahrelang Erfahrung zu sammeln. „Ich würde heute nichts anders machen, auch wenn nicht immer alles rund gelaufen ist.“

Jung und Alt Vitaritus Bloggende Großvater
Opas Blog - Gedanken eines Großvaters

Welchen Rat kannst du all jenen geben, die von der Selbstständigkeit träumen?

„Die Entscheidung sich selbstständig zu machen und dieses Risiko einzugehen, ist immer sehr persönlich. Keiner kann einem garantieren, dass es gut gehen wird. Man sollte es nicht zu früh machen, da bestimmte Erfahrungswerte dann einfach fehlen. Besonders wichtig ist dabei die Unterstützung des Partners und des familiären Umfelds. Dieser Unsicherheitsfaktor am Monatsende nicht immer denselben Betrag auf dem Konto liegen zu haben, muss vom Partner ebenso akzeptiert werden.“

Leidenschaft

„Man sollte sich selbst fragen, ob man wirklich dafür brennt! Wenn nicht, dann wird es schwierig. Zuhause vor dem Computer sitzen und warten bis die Kunden kommen funktioniert nicht. Man muss dafür schon etwas tun und braucht Ideen, für die man sich selbst begeistert. Wenn das nicht funktioniert, wie will man andere davon begeistern? Mein persönliches Erfolgsrezept ist es, dass mein Beruf auch mein Hobby ist. Ich hatte immer Spaß dabei.“

Durchhaltevermögen

„Eine Eigenschaft, die man braucht ist Durchhaltevermögen. Meiner Meinung nach fällt Sportlern und Hochleistungssportlern die Selbstständigkeit leichter als Leuten, die den Wettbewerb nicht so intensiv verinnerlicht haben. Mit Erfolg kann fast jeder umgehen, aber wie man mit Niederlagen umgeht ist wichtiger. Da haben diejenigen einen Vorsprung, die als Sportler zwangsläufig Erfahrung mit Niederlagen gemacht haben.“ Er selbst hat diese Erfahrungen als Basketballer in der Bundesliga gemacht.

Fleiß

„Mein Lebensmotto ist ein Zitat von Alfred Herrhausen: Der Fleißige hat immer Zeit. Für mich bedeutet das, alles was ich sofort erledigen kann, auch sofort zu erledigen. Das Unangenehmste immer zuerst. Je länger man es rauszögert, desto unangenehmer wird es.“

Hast du einen weiteren Tipp, für die Jugend?

„Man muss neugierig bleiben, sonst verliert man den Anschluss.“ Das ist eine Erkenntnis, die im Alter ebenso gilt wie in der Jugend. „Als junger Mensch muss man davon ausgehen, dass das was man heute im Studium lernt am Ende des eigenen Berufslebens nicht mehr das Aktuellste sein wird. Ich habe meinen Studenten immer gesagt, dass sie davon ausgehen können drei bis vier verschiedene Berufe auszuüben und dementsprechend auch erlernen zu müssen. Man sollte in der Lage sein, sich neu erfinden zu können. Denn es läuft nicht immer so, wie man sich das vorgestellt hat.“

Findest du die Tipps von Opa Detlef, dem bloggenden Großvater hilfreich? Mehr von ihm findest du auf seinem persönlichen Blog „Opas BlogGedanken eines Großvaters“. Hinterlasse uns einen Kommentar unter dem Beitrag, wenn dir dieser gefallen hat. Teil 2 unseres Interviews mit Opa Detlef, in dem es um den Verein  „KINDER | KOCHEN“ geht, folgt in Kürze. Wenn du an weiteren Ratschlägen für den Beruf interessiert bist, empfehlen wir dir den Beitrag über Opa Rudi und seine Erfolgsfaktoren für den Beruf. Schau doch mal vorbei!

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Dieser Beitrag hat 5 Kommentare

  1. Wolfgang K.

    toller beitrag! auf dem weg in meine selbstständigkeit sind hier durchaus noch einige inspirierende anregungen zu finden, wirklich sehr interessant.

    lg wolfgang

    1. Jung & Alt

      Hallo Wolfgang, wir fanden das Gespräch mit Opa Detlef auch sehr inspirierend! Liebe Grüße und viel Erfolg 🙂

  2. Timo Klett

    Toller Beitrag! 🙂 Es gibt viele hilfreiche Tipps für junge Leute, die den Weg in die Selbstständigkeit wagen wollen!

    1. Jung & Alt

      Vielen lieben Dank TImo! Wir freuen uns über das Feedback. Liebe Grüße 🙂

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