Oma Klara & Opa Peter: eine Liebesgeschichte der etwas anderen Sorte
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Oma Klara & Opa Peter: eine Liebesgeschichte der etwas anderen Sorte

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Oma Klara & Opa Peter: Eine Liebesgeschichte der etwas anderen Sorte (Teil 1)

07.06.2020

Oma Klara & Opa Peter

Opa Peter und Oma Klara sind ein faszinierendes Paar. Was alles in ihnen steckt und was sie schon alles miteinander erlebt haben, damit kann man nicht nur einen Blogeintrag bei Jung & Alt, sondern ein Bestseller-Roman füllen. Über drei Stunden hat Jung & Alt mit ihnen gesprochen und ihrer Liebesgeschichte gelauscht, bei der man nur zu oft aufspringen und sagen wollte: „Nein! Das kann nicht sein! Das denkt ihr euch doch jetzt wirklich aus!“ Aber nein, alles ist wahr und ist wirklich so passiert. Heute erzählt dir Jung & Alt, wie die Liebesgeschichte von Oma Klara und Opa Peter begann…

Anders als Opa Peter ist Oma Klara nicht von Anfang an in Deutschland aufgewachsen.

Oma Klara:
„Weißt du, meine Mutter ist 1945, mit 23 Jahren, von sowjetischen Truppen, nach Sibirien verschleppt worden. Zuvor hat sie zusammen mit ihrer Familie in Bessarabien gelebt, bis sie durch die sowjetischen Truppen vertrieben wurden und das Land verlassen mussten. Meine Mutter ist daraufhin zusammen mit ihrer Familie (ihren Eltern und sieben Geschwister) mit einem Flüchtlingstreck per Zug Richtung Deutschland geflüchtet. Eine Schwester hatte einen dreijährigen Sohn. Bei einer Haltestelle, an der der Zug pausierte, versuchte meine Mutter Milch für ihren Neffen zu besorgen und stieg aus. Zurück in den Zug gelangte sie allerdings nicht mehr, denn bei ihrem kurzen Ausstieg wurde sie von den sowjetischen Truppen gefangen genommen, von ihrer Familie getrennt und in einem anderen Zug nach Sibirien verschleppt.

Unter Gefangenschaft musste sie in dem Lager eines Holzsägewerks arbeiten. Der Ort namens Kondoma, Kreis Kemerovskaya, in den sie verschleppt wurde, befand sich dabei nur 100 km von der mongolischen Grenze entfernt. Meine Mutter war also sehr weit weg von Zuhause. Insgesamt lebte sie 13 Jahre dort, in Sibirien.“

„Nach ein paar Jahren in Sibirien wurde sie von einem Mann vergewaltigt und musste mit ihrem Vergewaltiger, meinem Erzeuger, in einer kleinen Lehmhütte zusammenleben. Ich kann mich noch gut daran erinnern, dass sie mir immer erzählt hat, dass die beiden, wenn es dort tagelang regnete, mit den Knien im Matsch versunken sind. Man kann sich gar nicht vorstellen, wie das sein musste. Meine Mutter erzählte mir oft, dass wenn ich nicht gewesen wäre, sie das Ganze nicht hätte überleben können. Ich war ihr einziger Antrieb weiterzumachen.“

Vitaritus 2 Jung & Alt Oma Klara und ihre Eltern in Sibirien
Ein sehr altes Foto von Oma Klara als Kind mit ihrem Vater und ihrer Mutter in Sibirien

Oma Klara & ihre Mutter kehren heim nach Deutschland

Oma Klara:
„Nachdem sie nach sehr langer Zeit Kontakt zu ihrer Familie in Deutschland aufnehmen konnte, fand sie heimlich jemanden, der ihr dabei half Formulare auszufüllen und Ausreisedokumente zu bekommen, um nach Deutschland zu gelangen. Meinen Vater log sie an und sagte zu ihm, dass sie mich gerne ihren Eltern, in Berlin in Deutschland, vorstellen wolle. Sie würde gerne eine kurze Reise dorthin unternehmen und danach wiederkommen. Zum Glück hat er zugestimmt und hat uns erlaubt zu fahren.“

„Auf der Reise im Zug nach Deutschland zu unserer Familie hatte meine Mutter bei jeder Haltestelle panische Angst, dass sie von jemandem erwischt wird und wir zurückmüssten. Wir haben es aber nach Deutschland geschafft und sind nie wieder an diesen Ort zurückgekehrt. So sind wir 1958 als Spätheimkehrer nach Deutschland gekommen.

Da ich in Sibirien (Russland) geboren wurde, musste meine Mutter in der Botschaft in Berlin einen Personalausweis für mich ausstellen lassen. Meine Eltern hatten mir bei der Geburt den Vornamen „Tamara“ gegeben. Den durfte ich allerdings nicht behalten. So wurde ich kurzerhand, nach der jüngsten Schwester meiner Mutter, die auf der Flucht von Bessarabien nach Deutschland an Diphterie erkrankte und verstorben war, benannt. Ihr Name war Klara.

In Berlin wurde meine Mutter ebenfalls auch von einem Ehepaar angesprochen, das mich unbedingt kaufen und adoptieren wollte, weil sie mich mit meinen langen Engelshaaren so faszinierend fanden. Meine Mutter hat aber sofort abgelehnt. Später sind wir dann von Berlin aus über das Aufnahmelager in Friedland nach Gelsenkirchen zu den Eltern meiner Mutter gelangt. “

Vitaritus 2 Jung & Alt Oma Klara als junges Mädchen mit einer Katze
Oma Klara als Kind
Vitaritus 2 Jung & Alt Oma Klara mit ihrer erstaunlichen Mutter
Oma Klara mit ihrer erstaunlichen Mutter

Oma Klaras & Opa Peters Kindheit

Oma Klara:
„Als wir nach Gelsenkirchen kamen, war ich fünf Jahre alt und konnte nur Russisch sprechen. Aber sobald wir in Deutschland ankamen hat meine Mutter kein einziges Wort Russisch mehr mit mir gesprochen und so habe ich es komplett verlernt. Als ich dann in Deutschland war, wollte ich unbedingt in den Kindergarten gehen, aber das war nicht möglich für mich, denn ich konnte kein Deutsch sprechen. Außerdem waren die Kindergärten zu dieser Zeit alle voll belegt. Später wollte ich aber unbedingt in die Schule gehen. Das hat funktioniert! Aber als ich dann in der Schule war, haben die Kinder mich nur gemobbt, weil ich nur schlecht Deutsch verstanden habe. Dadurch bin ich dann im ersten Schuljahr auch direkt sitzen geblieben. Ich brauchte einfach mehr Zeit diese neue Sprache zu lernen. Die Kinder sagten Sachen zu mir, wie: „Guckt mal, der sibirische Eisbär.“ So hatte ich lange keine Freundin. Erst mit zehn, elf Jahren hatte ich in der Nachbarschaft zwei Freundinnen.“

Opa Peter:
„Meine Kindheit und Jugend sah dagegen ganz anders aus. In den ersten sechs Lebensjahren habe ich in Königsberg in einem Dreigenerationen-Haus, dem Elternhaus meiner Mutter, gelebt. Danach sind wir in das Elternhaus meines Vaters gezogen. Hier habe ich bis zu meiner Hochzeit gewohnt. Sport mochte ich damals schon sehr gerne und war früher auch sehr aktiv in vielen Sportarten und habe unter anderem 1., 2. und 3. Plätze errungen. Durch einen Herzfehler, der bei mir mit 17 Jahren, festgestellt wurde, durfte ich nur noch eine Sportart ausüben und entschied mich für Fußball. Durch den Herzfehler brauchte ich keinen Bundeswehrdienst leisten. Direkt nach dem Hauptschulabschluss begann ich mit 14 Jahren meine Ausbildung zum Speditionskaufmann, die ich 1967 erfolgreich beendete.“

Vitaritus 2 Jung & Alt Oma Klaras erster Schultag
Oma Klaras erster Schultag
Vitaritus 2 Jung & Alt Oma Klara als Kind
Vitaritus 2 Jung & Alt Opa Peter als Kind im Matrosen-Kostüm
Opa Peter als kleiner Junge

Der Beginn von Oma Klaras & Opa Peters Liebesgeschichte

Oma Klara:
„Ich habe mit 14 Jahren meine erste richtige Geburtstagsparty in Königsberg gefeiert. Da habe ich meinen Mann, Peter, auch das erste Mal gesehen und wir probierten zusammen Eierlikörchen-Trinken.  Hier beginnt unsere Liebesgeschichte. Mit 15 Jahren habe ich Peter richtig kennengelernt. Mit 16 Jahren habe ich das erste Mal mit ihm geschlafen, vier Monate später war ich schwanger und mit knapp 17 Jahren verheiratet.“

Opa Peter:
„Wir beide brauchten nur unsere Unterhosen nebeneinander zu hängen und schon ist sie schwanger geworden! Kennengelernt haben wir uns aber eigentlich durch ihre beste Freundin. Mit der war ich nämlich früher, vor Klara, zusammen.“

Oma Klara:
„Ja, Christa war meine beste Freundin und ich habe ihr ihn ausgespannt, sozusagen. Ja… Er war einfach immer so lustig und auch humorvoll. Ist er heute noch! Die Junggesellen in unserem Dorf haben damals sogar noch für die beiden ein Pfädchen gestreut von Peters bis zu Christas Haus! Das hieß damals im Dorf: die beiden gehen zusammen!“

Was ist das "Pfädchen streuen"?

Opa Peter:
„Das war eine Nacht und Nebelaktion. Ein Maler hat seinen Kalkeimer mit samt dem Pinsel geholt. Anschließend hat er sich dann in einen offenen Kofferraum eines Autos gesetzt und ein anderer ist losgefahren. Der Maler hat den Pinsel dann auf die Straße gehalten und immer mal wieder in die Farbe getunkt. So sind sie dann durchs Dorf gefahren. Christa und ich wohnten 300 Meter auseinander, aber die Junggesellen haben keinen Pfad auf dem direkten Weg gestreut! Sondern durchs ganze Dorf. Damit auch das ganze Dorf mitbekam, was los war!
Allerdings, als die Dorfbewohner dieses Pfädchen malten, das war der Punkt, an dem ich mir Gedanken gemacht habe und mich gefragt habe: „Willst du wirklich mit der Christa dein Leben lang zusammen sein?“ Ich habe mir Nächte lang Gedanken darüber gemacht und wach gelegen. Letztendlich habe ich für mich erkannt, dass ich das nicht wollte und habe den Entschluss gefasst, mich von Christa zu trennen.“

Als ihr dann zusammen wart und eure Liebesgeschichte begann, habt ihr da auch ein Pfädchen gestreut bekommen?

Opa Peter:
„Nein, dafür hatte ja niemand mehr Zeit, so schnell haben wir geheiratet!“

Oma Klara:
„Im Frühjahr 1969 haben wir uns kennengelernt und im Januar 1970 haben wir geheiratet. Peter wurde im April 20 und ich im Mai 17 Jahre alt. Das heißt, wir mussten noch für volljährig erklärt werden, damit wir heiraten durften! Meine Tante sagte damals: diese Ehe hält nicht lange, das ist eine Kinder-Hochzeit. Und das war es ja auch und ja, wir hatten unsere Höhen und Tiefen.“

Opa Peter:
„Ja wir haben einiges durchgemacht.“

Oma Klara:
„Wir haben auch schon einmal überlegt, uns scheiden zu lassen, weil unsere Entwicklungen so unterschiedlich waren und unsere Interessen nicht mehr zusammengepasst haben.“

Opa Peter:
„Aber trotz alledem haben wir das nicht und konnten im Januar 2020 unseren 50-jährigen Hochzeitstag miteinander feiern.“

Jung und Alt Vitaritus Oma Klara und Opa Peter: eine Liebesgeschichte der etwas anderen Sorte
Opa Peter & Oma Klara: eine Liebesgeschichte der etwas anderen Sorte

Wie es mit Opa Peters und Oma Klaras Liebesgeschichte weitergeht, verrät dir Jung & Alt bald in “Oma Klara & Opa Peter: Eine Liebesgeschichte der etwas anderen Sorte (Teil 2)”. Hinterlasse uns einen Kommentar unter dem Beitrag, wenn dieser dir gefallen hat. Jung & Alt gibt deinen Kommentar gerne an Oma Klara und Opa Peter weiter. Wenn du auf der Suche nach weiteren bewegenden Geschichten bist empfiehlt dir Jung & Alt folgende Beiträge: “Opa Rudi – Die Auswanderung nach Amerika” und “Opa Klaus – Kindheit im Krieg”.

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Der Jung & Alt Newsletter

Dieser Beitrag hat 28 Kommentare

  1. Doris Renkl

    Sehr bewegend und auch sehr schön geschrieben. Was haben unsere Eltern und Großeltern doch durchmachen müssen. Ganz liebe Grüße an Klara Tamara ich durfte sie persönlich kennenlernen und sie ist ein großes Geschenk für mich.
    Doris aus Scheyern

  2. Sybille

    Eine sehr berührend und unglaublich spannend Lebens-u .Liebesgeschichte die einer Fortsetzung bedarf. Ich freue mich auf Teil 2 .

  3. Birgit

    Sehr bewegend und berührend. Was Menschen im Krieg- und dadurch auch noch lange danach- schlimmes erlebt haben. Gut, dass Oma Klara und ihre Mutter in Deutschland wieder angekommen sind und Klara ihren Mann fürs Leben gefunden hat.

  4. Katja

    Schön dass es Menschen gibt die sich gegenseitig auch mal aushalten. Danke für die schöne Geschichte.

    1. Gaby

      Das Leben schreibt die besten Geschichten.
      Ein sehr schöner Beitrag.
      Filmreif!

  5. Soula

    Eine sehr bewegende Geschichte und sehr schön geschrieben. Es ist bewundernswert wie stark und mutig die Frauen damals waren. Ich habe das Glück Klara und Peter zu kennen und sie gehören zu meinen liebsten Freunden. Der Blog ist eine super Idee.

  6. Hanna

    Bin mit Klara Tamara schon lange in Kontakt und freue mich, etwas mehr von ihr zu erfahren. Der Beitrag ist wirklich gut geschrieben und auch ich freue mich auf Teil zwei

  7. Maria

    Diese Geschichte hat mich wirklich total berührt! Beeindruckend, dass sie diese Geschichte teilt. Herzliche Grüße an Oma Klara.

  8. Reinhard

    Ich bin sehr froh Klara Tamara und Peter schon lange Zeit zu kennen, prima auch, dass sie zusammengeblieben sind. Eine außergewöhnliche Geschichte verbindet diese beiden, sehr ehrlichen und liebenswerten Menschen. Es beinhaltet ja auch auf mahnende Weise ein Stück deutscher Nachkriegszeit. Gut das hier nieder zu schreiben und den späteren Generationen zu erhalten.

  9. Sandra Geller

    Auch mich hat diese Geschichte sehr berührt.
    Als ihre Tochter war es schön, das zu lesen und so konnte ich tatsächlich auch noch mal Neues erfahren.
    Danke für diesen sehr authentisch geschrieben Artikel.
    Ich freue mich auf Teil 2

  10. Michaela Linnemann

    Ein wunderbare und wertvolle Lebens- und Liebesgeschichte. SIe zeugt von Liebe, Stärke, Zusammenhalt und Ehrlichkeit und davon beharrlich weiterzumachen im Leben und sich von keinem Problem aufhalten zu lassen. Danke! Eine Geschichte die Mut macht und den Glauben stärkt: das alles gut wird! Wie schön dich zu kennen Klara! Ich freue mich auf den 2. Teil……

  11. Sabine Schildbach

    Es ist sehr beeindruckend , von diesem ergreifenden Schicksal zu lesen. Die Geschichte ist so interessant und spannend, dass man sie mehrmals lesen kann. Man hätte ein Buch schreiben können. Ich finde es sehr gut, dass heutzutage so etwas von jungen Leuten gemacht wird.
    Sehr eindrucksvoll.

  12. Marina

    So ein toller Beitrag und richtig rührend! Ich habe noch ein paar Fragen: Was ist aus dem Neffen von Oma Klara’s Mama geworden? Wie kommt es, dass Oma Klara in Königsberg war? Viele Grüße und weiter so!

    1. Jung & Alt

      Hallo Marina uns freut es immer sehr zu hören, wenn eine unserer Geschichten berühren konnte. Uns ging es nämlich genauso, als wir Klara & Peters Geschichte das erste Mal gehört haben! Zu deinen Fragen: Der Neffe, für den Oma Klaras Mutter Milch holte, ist leider auf der Flucht in Polen gestorben. Er und seine Mutter mussten sich verstecken, wurden entdeckt und der Neffe, noch ein kleines Kind, wurde vom Heuboden gestoßen. Klara und ihre Mutter sind dann später nach Königsberg gekommen, weil eine Cousine der Mutter ihnen dort ein altes Fachwerkhaus vermitteln konnte. Sie hatten dort also bereits Verwandtschaft. Danke für deinen Kommentar, wir hoffen, dass wir deine Fragen ausreichend beantworten konnten! 🙂

      1. Werner Hesse

        Das ist eine unglaubliche Geschichte, die man kaum zu glauben vermag. Das wäre einen Film wert. Ich freue mich schon auf Teil 2 ?

  13. Britta Coletta

    Eine sehr bewegende und außergewöhnliche Geschichte von Klara und Peter. Wie schön, dass die beiden sich gefunden haben. Ich habe das Glück sie als Nachbarn zu haben und schätze sie sehr. Die Lebensgeschichte von Klara und ihrer Mutter hat mich sehr bewegt. Es zeigt, welche Kraft die Liebe zum eigenen Kind haben kann, dass man solch Schlimmes durchsteht.

  14. Ingrid Einsiedl

    Ich rate Klara und Peter diese Geschichte als Buch auf den Markt zu bringen. Sie ist länderübergreifend. Ich hoffe, Klara kann sich an Russland noch erinnern oder zumindest an die Erzählungen ihrer Mutter, denn das würde das Buch sehr spannend machen. Es wäre ein guter Kontrast zwischen mehreren Welten. Das fänd ich interessant.

  15. Monika

    Durch Zufall bin ich grade auf diesen Blog gestoßen und lese mit Begeisterung. Auch meine Oma wurde in Bessarabien geboren und mit der gesamten Familie nach dem Krieg vertrieben. Auch Sie wurde in Polen geschwängert (ob gewollt oder nicht, habe wir nie rausbekommen). Alle die an der Flucht beteiligt waren haben bis zum Schluss nie darüber geredet.

    Es macht Spaß hier zu lesen!

    1. Klara Tamara

      Hallo Monika, wissen Sie wo ihre Oma in Bessarabien geboren wurde? In welchem Ort oder Stadt?

  16. iris bahr

    och, ich habe gestern durch meine mutter von diesem block erfahren,
    ich bin die cousine von klara und ihre mutter war meine lieblingstante, ich habe meine kindheit in königsberg verbringen dürfen, meine tante war sehr naturverbunden und hatte viele tiere. ich denke das mich diese zeitgeprägt hat. ich liebe heute noch die natur und die tiere.
    ich freue mich über teil 2

  17. Anne

    Das ist eine traurige, süße und auch echt urkomische Geschichte. Das sieht man aber das man sich selbst, in jungen Jahren schon finden kann und es um so schöner ist, wenn diese Verbindung auch ein Leben lang halten kann. Und das selbst eine schwierige Vorgeschichte den Blick auf die Liebe nicht trüben kann.
    Bin sehr gespannt wie es weiter geht

  18. Frank

    Es ist schön, dass solche Schicksale von Menschen, die vertrieben wurden oder umsiedeln mussten, aufgrund von Intoleranz, erzählt werden. Und das es keine Einzelfälle sind und es doch eine positive Perspektive gibt, etwas glücklich zu werden.

  19. Elfriede

    Nicht viele Menschen haben so eine besondere, berührende Familiengeschichte.Es ist kaum vorstellbar, was Klaras Mutter erleben musste und ausgehalten hat. Ich hatte das Glück , sie
    kennen- und schätzen zu lernen. Indem man ihre Geschichte liest empfindet man eine noch grössere Wertschätzung für diese mutige Frau und für das Schicksal der kleinen Klara Tamara. Absolut wichtig ist es, dass über Schicksale aus dieser Generation und aus diesen Zeiten heute berichtet wird.
    Durch die Arbeit der jungen Studentinnen werden Einzelschicksale in den Blick gerückt und
    lassen Details unserer Geschichte lebendig werden, einer Zeit , die noch gar nicht so lange her ist. Mein Kompliment an die Initiatorinnen und die Personen , die sich für die Interviews zur Ver-
    fügung gestellt haben.

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